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Archive for 4. August 2011

Eine Sternschnuppe am Nachthimmel | aufgenommen von Gunter Helmer

Im August heißt es wieder „Schnuppen gucken“. Seit Ende Juli sind bereits die ersten Sternschnuppen des Perseiden-Schauers zu sehen. In den Nächten zwischen dem 11. und 13. August werden die meisten Sternschnuppen erwartet. Ihren Namen haben die Perseiden übrigens vom Sternbild Perseus. Wenn man nachts geduldig zum Himmel schaut und viele Schnuppen erwischt, dann scheint es so, als würden sie alle ihren Ursprung im Perseus haben. Fährst Du im Auto mit Deinen Eltern durch ein Schneegestöber, kannst Du diesen Effekt besonders gut nachvollziehen.
Sternschnuppen sind Leuchterscheinungen, die von kleinen Staubkörner verursacht werden. Die Staubkörner stammen oft von Kometen. Das sind kosmische Staub- und Schneebälle, die in Sonnennähe anfangen zu schmelzen und ihr Material verlieren. Dann bleibt eine Staub- und Eiswolke übrig. Die Bahn unserer Erde führt uns ab und zu durch solch eine Wolke hindurch und die kleinen Körner gelangen in unsere Lufthülle. Durch ihre sehr hohen Geschwindigkeiten verglühen sie und bringen die Luft zum Leuchten. Das sehen wir als Sternschnuppe.

Siehst Du eine Sternschnuppe, dann kannst Du Dir etwas wünschen! Aber denk immer daran: Du darfst Deinen Wunsch niemandem verraten und Du musst fest daran denken. Für eine richtige Sternschnuppenbeobachtung brauchst Du kein Fernrohr, vielmehr eine Gartenliege oder Picknickdecke, warme Sachen und etwas Geduld. Leider scheint der Mond in diesem Jahr zur Sternschnuppenzeit sehr hell, sodass wahrscheinlich nur die hellsten Sternschnuppen zu sehen sein werden.

Da Ferien sind und Du sicher länger aufbleiben darfst, kannst Du mit Deinen Eltern am 12. August, ab 21 Uhr gern ins Planetarium Halle auf die Peißnitzinsel kommen. Bei gutem Wetter bietet sich dort nämlich auch die Beobachtung von anderen Himmelsobjekten mit großen Fernrohren an.

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