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18. Dezember – Orion

Am winterlichen Sternhimmel sind viele prächtige Sternbilder zu entdecken. Zu den wohl auffälligsten Sternbildern gehört Orion, ein Himmelskrieger mit breiten Schultern und einem Gürtel aus drei eng beieinanderliegenden Sternen. Findet Ihr den Orion auch im Foto wieder?

Beobachtet man den Mond mehrere Abende hintereinander, kann man sehen, wie die schmale Mondsichel immer weiter zunimmt. Wenn man die Mondsichel abends sieht, ist es immer ein zunehmender Mond. Man kann sich das gut merken, wenn man mithilfe der Mondsichel ein kleines Schreibschrift-z für „zunehmend“ zeichnet.

In den kommenden Winternächten können wir wieder den hellsten Stern des Nordhimmels sehen. Es ist Sirius im Sternbild Großer Hund. Verursacht durch die Lufthülle unserer Erde funkelt Sirius zudem in den unterschiedlichsten Farben.

Am frühen Abend stehen noch immer die Herbststernbilder in südlicher Richtung hoch am Himmel. Dazu zählen das geflügelte Pferd Pegasus und die Andromeda. Das Sternbild Pegasus erkennt man vor allem an vier hellen Sternen, die ein großes Viereck aufspannen, an welches sich die Sternkette der Andromeda anschließt. In diesem Sternbild ist das weitesten von uns entfernte Himmelsobjekt zu finden, das wir noch mit bloßem Auge sehen können, nämlich die Andromedagalaxie.

Nicht nur den Kleinen und Großen Wagen kann man das gesamte Jahr über am Stemhimmel sehen. Auch das Sternbild Kassiopeia geht in unseren Breiten niemals unter. Der Sage nach war Kassiopeia eine Königin, die mit Eitelkeit und Prahlerei ein großes Unheil über ihr Volk brachte. Das Sternbild ist aufgrund seiner auffälligen Form auch als das „Himmels-W“ bekannt.

Ein Gedicht von Ferdinand.

Am Abendhimmel kann man zurzeit viele Planeten beobachten. Zwei davon haben wir euch bereits vorgestellt: Jupiter und Mars. Nicht alle Planeten aus unserem Sonnensystem kann man am Himmel mit bloßem Auge sehen. Deshalb waren lange nur die fünf Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn bekannt. Um die anderen drei entfernteren Planeten zu sehen, braucht man Fernrohre als Hilfsmittel.

Auf der Peißnitzinsel in Halle kann man alle acht Planeten zusammen besuchen. Max hat vom Planetenweg in Halle ein Bild gesendet.

11. Dezember – Aldebaran

Auf den ersten Blick erscheinen alle Sterne am Himmel wie weiße kleine Lichtpunkte. Schaut man etwas genauer hin, kann man beobachten, dass die Sterne unterschiedlich hell erscheinen. Und schaut man noch etwas genauer hin, kann man erkennen, dass sie nicht alle in der gleichen Farbe leuchten: die einen scheinen ein wenig gelblicher, die anderen bläulich oder sogar ein wenig rot.

Heute gehen wir auf die Suche nach dem rötlichen Stern „Aldebaran“. Er ist das Auge und der hellste Stern im Sternbild Stier. Aldebarans rotes Licht verrät, dass er das Ende seines Sternlebens erreicht hat. Im Gegensatz dazu erstahlen die benachbarten Sterne der Plejaden in einem bläulichen Licht und sind, verglichen mit Aldebaran, vielleicht gerade erst im Sternen-Kindergarten.

Heute gehen wir auf die Suche nach der Sternfigur „Kleiner Wagen“ oder auch Sternbild „Kleiner Bär“. Diese Figur ist nicht so auffällig wie der Große Wagen, aber man kann ihn mit dessen Hilfe prima finden. Sucht am Sternhimmel die sieben hellen Sterne des Großen Wagens und merkt euch den Abstand der hinteren beiden Sterne des Wagenkastens. Verlängert den Abstand 5-mal: 1, 2, 3, 4 und 5. Dann seid ihr beim berühmtesten Stern des Kleinen Wagens, dem Polarstern. Er bildet den vorderen Griff der kleinen Wagendeichsel.

9. Dezember – Jupiter

Der Planet Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem. Jupiter fällt am Abendhimmel durch seine große Helligkeit auf. Momentan befindet er sich am Abendhimmel in südwestlicher Richtung tief am Horizont. Mit einem kleinen Fernrohr, könnt ihr bereits die vier größten seiner 79 Monde entdecken. Mit etwas Geduld könnt ihr die Bewegung der Monde um den Planeten beobachten oder Wolkenbänder auf dem Planeten entdecken.

Das ist ein Blick durch Janis Fernrohr, er hat euch Jupiter mit seinen vier größten Monden fotografiert.