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Erst vor wenigen Tagen ist der Marsrover Perseverance auf dem roten Planeten Mars gelandet. Schon bald nach der erfolgreichen Landung erhalten wir aus mehr als 200 Millionen Kilometern Entfernung tolle Bilder, wie das erste Landschaftsfoto in Farbe. Das Bild wurde von den Hazard-Cameras, welche sich an der Unterseite des Rovers befinden, aufgenommen und zur Erde geschickt.

Bildquelle: NASA/JPL-Caltech

Wie der Marsrover aussieht, zeigt ein interaktives 3D-Modell.

In der SternGuckerZeit, am 5. Februar um 17 Uhr geht es um ein beliebtes Hilfsmittel, welches man für die Beobachtung von Sternen und anderen Himmelsobjekten einsetzt – das Fernrohr. Vielleicht konntet ihr schon einmal durch ein Fernrohr blicken oder habt ein Fernrohr sogar zuhause? Wenn nicht, kein Problem😉 Wir schauen uns an, wie so ein Fernrohr überhaupt aussieht, wie es aufgebaut wird und was man mit und ohne Fernrohr am Sternhimmel alles sehen kann.

Für die Anmeldung und einen Zugang zur Online-Veranstaltung einfach eine E-Mail an unseren Veranstaltungspartner das Krokoseum schreiben: krokoseum@francke-halle.de

Mehr über die ASTROlinos erfahren: www.astrolinos.de

Unter dem Motto „Mein Ticket ins All“ haben wir in der letzten ASTROlino-SternGuckerZeit auf das neue Jahr 2021 geschaut. Tatsächlich gibt es viele Raumfahrtmissionen in diesem Jahr:

> Im Februar kommt eine amerikanische Marssonde Perseverance dort an und hat sogar einen Mars-Helikopter im Gepäck. Die Landung ist für den 18. Februar vorgesehen. Für April ist außerdem die Landung eines chinesisches Landers geplant und auch eine arabische Sonde ist auf dem Weg.

> Wir haben dieses Jahr außerdem einen 60. Geburtstag zu feiern. Das Geburtstagskind ist die bemannte Raumfahrt selbst, denn am 12. April 1961 startete Juri Gagarin als erster Mensch ins Weltall.

Bildquelle: I. Schlesier

> Im Herbst 2021 soll mit Matthias Maurer wieder ein deutscher Astronaut zur Internationalen Raumstation (ISS) aufbrechen, um dort für ein halbes Jahr zu leben und zu forschen. Planmäßig soll der ESA-Astronaut mit einem modernen Space X – Raumschiff zur ISS fliegen.

ESA-Astronaut Matthias Maurer, Bildquelle: ESA

> Apropos Internationale Raumstation: Mitte bis Ende Januar ist die ISS am Abend fast täglich toll und besonders hell zu sehen. Aber immer nur für einige Minuten, daher haben wir euch die Zeiten hier zusammengefasst. Unser besonderer Tipp ist der Überflug am 25. Januar, denn dann fliegt die ISS scheinbar nah an Mond und Mars vorbei (wie die folgende Sternkarte zeigt).

Bildquelle: https://heavens-above.com

Für weitere Sichtbarkeiten der Internationalen Raumstation, einfach HIER klicken.

Neben den vielen spannenden Raumfahrtereignissen gibt es auch am Himmel einige Ereignisse zu erleben:
> Am 10. Juni findet eine Sonnenfinsternis statt. In nördlichen Gefilden der Erde ist sie als ringförmige Finsternis zu beobachten. Über Halle schiebt sich der Mond aber nur zu einem sehr geringen Teil vor die Sonne. Etwa 12 Prozent der Sonne werden vom Mond bedeckt. Mit geeigneten Hilfsmitteln – vor allem mit den richtigen Schutzfiltern – ist das Ereignis bei hoffentlich gutem Wetter prima zu erkennen.

Der Verlauf der teilweisen Sonnenfinsternis über Halle (Saale).
Bildquelle: https://heavens-above.com

> Aktuell steht noch der Mars hoch am Firmament. Er fällt weiterhin durch sein auffällig rotes Licht auf. Die beiden Riesenplaneten Jupiter und Saturn stehen aktuell sehr tief am Horizont und sind nicht mehr gut zu sehen.

> Ebenso steht der Große Wagen im Winter tief am Himmel. Es lohnt sich seine Stellung am Abendhimmel über das Jahr hinweg zu verfolgen – Ihr werdet dabei merken, dass er nie untergehen wird, wie auch der Kleine Wagen oder das Himmels-W. Es sind zirkumpolare Sternfiguren. Anders dagegen das Sternbild Orion. Der Himmelsjäger mit seinen drei auffälligen Gürtelsternen ist ein Wintersternbild, wird aber im Sommer nicht zu sehen sein.

Die für die jeweilige Jahreszeit besonderen Sternbilder werden wir uns in den nächsten SternGuckerZeiten anschauen.

Am Freitag, den 8. Januar 2021, um 17 Uhr starten die ASTROlinos mit der ersten SternGuckerZeit im neuen Jahr. Die beliebte Familienveranstaltung findet regelmäßig jeden Monat statt. Aufgrund der Pandemielage ist die SternGuckerZeit eine Online-Veranstaltung. Kinder mit ihren Familien können sich über eine E-Mail bei unserem Veranstaltungspartner, dem Krokoseum der Franckeschen Stiftungen, anmelden und erhalten so einen Teilnahmelink. Die SternGuckerZeit ist auch im neuen Jahr eine kostenfreie Familienveranstaltung.

Im Januar werden wir uns zum Thema „2021 – unser Ticket ins All“ anschauen, welche Highlights aus Astronomie und Raumfahrt im neuen Jahr auf uns warten. Denn vor 60 Jahren erhielt der erste Mensch sein Ticket ins All. In diesem besonderen Jubiläumsjahr und nach den Weltraumflügen von Alexander Gerst, wird 2021 wieder ein deutscher Astronaut zur Internationalen Raumstation fliegen. Und dies ist nicht das einzige bedeutende Ereignis im neuen Jahr. Mit der Landung von mehreren Sonden auf dem Mars kommen wir einem bemannten Flug zum Roten Planeten näher.

Im Weltall ist einiges los und es gibt in der Vorweihnachtszeit viel zu beobachten wie die vergangenen 23 Beiträge gezeigt haben. Neben den bekannten und vorhersagbaren Himmelsobjekten und Himmelsphänomenen tauchen ab und zu unvorhersehbare kosmische Phönomene auf, wie Kometen oder Poarlichter oder …. Beim Blick ins All dürfen wir aber auch nicht den Blick auf unseren Planeten, die Erde vergessen – am besten durch die Augen eines Raumfahrers, so wie in dem Bild von Luke dargestellt.

An Heilig Abend und an den Weihnachtsfeiertagen fliegt die Internationale Raumstation auch über Halle, allerdings früh am Morgen noch vor Sonnenaufgang. Aus westlicher Richtung kommend wandert sie als sehr heller Lichtpunkt in Richtung Osten. Am 24.12. ist sie  von 07:14 bis 07:21 Uhr, am 25.12. von 06:28 bis 06:34 Uhr und am 26.12. von 07:16 – 07:22 Uhr am Himmel zu entdecken. Die Voraussetzung für eine Sichtbarkeit ist ein wolkenfreier Himmel.

Weiter SternGuckerTipps findet ihr hier.

Bereits am 5. Dezember haben wir einen Beobachtungstipp zum Siebengestirn gegeben. Das Siebengestirn im Sternbild Stier ist ein Sternhaufen, da hier sehr viele Sterne dicht beieinander stehen. Heute gibt es von uns einen Sterne-Basteltipp, um die letzten Tage bis Weihnachten zu verkürzen 😊

Weitere SternGuckerTipps im Advent findet ihr hier.

Die Planeten Jupiter und Saturn kann man gut in den frühen Abendstunden am Himmel sehen. Sie stehen sich von uns aus gesehen so nah, dass man genau hinsehen muss, um zwei Lichtpukte am Himmel sehen zu können. Eine ähnlich nahe Begegnung der beiden größten Planeten des Sonnensystems wir derst wieder in 20 Jahren beobachtbar sein. Ein seltenes Naturphänomen dieser Art könnte um Christi Geburt den Weisen aus dem Morgenland als Stern von Betlehem am Himmel erschienen sein.

Weitere SternGuckerTipps im Advent findet ihr hier.

20. Dezember – Saturn

Unser heutiger SternGuckerTipp ist der 6. Planet zum 4. Advent. In den frühen Abendstunden kann man den Ringplaneten Saturn am Himmel entdecken. Er steht ganz dicht am Jupiter, nahe dem Horizont in südwestlicher Richtung. Da Saturn weiter von der Erde entfernt ist, erscheint er weniger hell als Jupiter.

ASTROlino Max hat für euch auch noch einen Basteltipp für den Weihnachtsbaum. Seinen astronomischen Baumschmuck hat er aus einem Flummi gebastelt, an dem ein ausgeschnittener Ring mit Draht befestigt wurde.

Gestern haben wir uns das Sternbild des Himmelskriegers Orion angeschaut. Wenn man sich Orions Gürtelsterne in klaren und dunklen Nächten genauer anschaut, sieht man, dass Orion mit einem Schwert aus Sternen gegürtet ist. Zwischen den Schwertsternen befindet sich ein nebliger Fleck – der Orionnebel und eine Geburtsstätte für neue Sterne.