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Sternschnuppen im Sommer

Wenn man an einem sehr dunklen Ort nachts den Sternhimmel beobachtet, kann man sie das ganze Jahr über sehen – Sternschnuppen – im Moment sind es besonders viele!

Ein heller Streifen schießt über den Himmel, manchmal sieht man ihn bloß aus dem Augenwinkel. Überall am Himmel können sie plötzlich aufblitzen. Und so plötzlich, wie sie auftauchen, sind sie auch schon wieder verschwunden.

Die wunderschönen Leuchterscheinungen werden auch Meteore genannt und entstehen durch kleine Sandkörnchen und Staubteilchen aus dem All, die unsere Erde auf ihrer Reise einsammelt. Da die Erde im All sehr schnell unterwegs ist, treffen die Sandkörnchen mit einem hohen Tempo auf die Lufthülle der Erde, so schnell, dass sie eine Leuchtspur in der Luft hinterlassen. Die können wir sehen – nur für einen kurzen Moment – gerade genug Zeit, um an einen kleinen Wunsch zu denken.

Wer es verpasst hat sich etwas zu wünschen, wartet einfach auf die nächste Sternschnuppe. Du brauchst dir auch keine Sorgen machen, dass die Sternschnuppen irgendwann ausgehen. Der Vorrat an Sandkörnchen im All ist schier unermesslich – so leer, wie wir uns den Weltraum manchmal vorstellen, ist er gar nicht.

Besonders viele Sandkörnchen findet man dort, wo Kometen vorbeigeflogen sind. Werden Kometen von der Sonne erwärmt, lösen sich von ihrer Oberfläche Gas, Staub und jede Menge neuer Sandkörnchen. Auf ihrem Weg durchs Sonnensystem hinterlassen Kometen richtige Sandkörnchen-Straßen.

Jetzt gerade durchquert unsere Erde eine dieser Straßen. Der Komet 109P/Swift-Tuttle hat sie dort hinterlassen. Dadurch bekommen wir mehr Sternschnuppen zu sehen als gewöhnlich. Die Sternschnuppen, die man zurzeit beobachten kann, werden auch Perseiden genannt, da es von der Erde so aussieht, als kämen sie aus der Richtung des Sternbilds Perseus geflogen.

Die meisten Sternschnuppen sind voraussichtlich in der Nacht vom 12. auf den 13. August zu sehen. Aber auch an den anderen Tagen lohnt sich der Blick zum Himmel. Dabei ist es nicht nötig, in eine bestimmte Richtung oder gar durch ein Fernrohr zu schauen. Einfacher ist es, den gesamten Himmel von einer gemütlichen Picknickdecke aus im Blick zu haben.

Wir wünschen allen Kindern und Familien Sternschnuppen-reiche Nächte!

 

 

Es ist gar nicht so lange her, da wurde das erste Foto „unseres“ Schwarzen Loches präsentiert. Mit „unser“ ist gemeint, dass sich das Schwarze Loch in unserer Galaxis befindet. Unsere Galaxis ist eine große Sterneninsel im Weltraum mit mehr als 200 Milliarden Sternen. Die Sonne gehört auch dazu und bewegt sich in vielen Millionen Jahren um das Zentrum der Galaxis und mit ihr auch die Erde, auf der wir ja leben.

Im besagten Zentrum unserer Galaxis befindet sich ein Schwarzes Loch, das durch seine Masse für Aufsehen sorgt. Es hat soviel Masse wie 4 Millionen Sonnen. Trotzdem konnte man das Schwarze Loch bisher nicht sehen. Denn selbst das schnelle Licht kann seiner Anziehungskraft nicht entkommen. Jetzt haben es die Forscherinnen und Forscher dennoch geschafft, ein Bild eines hellen Strahlenrings des Schwarzen Lochs zu machen.

In der ASTROlino-SternGuckerZeit für Alle am 5. August um 17 Uhr im Krokoseum und bei unseren Treffen nach der Sommerpause ab dem 26. August, erfahren die Kinder, wo es noch Schwarze Löcher gibt, wie Schwarze Löcher entstehen und ob wir zu dem ein oder anderen Schwarzen Loch fliegen können.

Bildquelle: Ute Kraus, Physikdidaktik, Universität Hildesheim, Milchstraßenpanorama im Hintergrund: Axel Mellinger

Am 16. Mai findet eine Totale Mondfinsternis statt. Leider bleibt sie uns zum größten Teil verborgen. Dennoch möchten wir zeigen, wie sich der Mond bei einer Mondfinsternis „blutrot“ färbt. Neben dem roten Mond gibt es außerdem den „Blue-Moon“, also den blauen Mond. Welche Farben der Mond wirklich annehmen kann, schauen wir uns gemeinsam zur SternGuckerZeit für Alle an. Wie immer zeigen wir zu unserer SternGuckerZeit, was wir gerade am Sternhimmel entdecken können und was in der Raumfahrt los ist.

6. Mai 2022, 17:00 Uhr
im Kinderkreativzentrum Krokoseum
Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)

Eine Anmeldung für die Teilnahme vor Ort und online ist erforderlich.
Anmeldung unter der E-Mail-Adresse: krokoseum@francke-halle.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei und für Kinder ab zwischen 5 und 12 Jahren geeignet.

am Freitag, 1. April 2022, 17:00 Uhr ONLINE, Bitte meldet Euch an, einfach über: krokoseum@francke-halle.de – dann bekommt Ihr einen Link.

Anfang November des vergangenen Jahres ist der deutsche Astronaut Matthias Maurer ins All gestartet. In unserer SternGuckerZeit erzählen wir, wie es Matthias Maurer aktuell geht und was er an Bord der Internationalen Raumstation so macht. Vor wenigen Tagen hat er sogar eine Kopie der Himmelsscheibe von Nebra aus seinem Gepäck geholt und hat sie auf der Raumstation schweben lassen.

Natürlich werfen wir auch wieder einen Blick zum aktuellen Sternhimmel und freuen uns, wenn Ihr dabei seid 🙂

Heute, am 20. März ist Frühlingsbeginn. Ab jetzt werden die Tage länger als die Nächte. Die Sonne bleibt dann nicht nur länger am Himmel, sie wird bis zum 21. Juni auch immer weiter an Höhe gewinnen. Auch in den Nächten macht sich der Frühlingsbeginn bemerkbar. Durch die kürzer werdenden Nächte verlassen die letzten Wintersternbilder zügig den abendlichen Himmel, dafür sind nun die Frühlingssternbilder klar und deutlich am Abend zu erkennen – allen voran das Sternbild des Löwen. Seine hellen Trapezsterne lassen sich gut am Himmel finden. Zusammen mit den Kopfsternen kann man sich einen liegenden Löwen oder eine Sphinx vorstellen. Manche sehen hier aber auch eine Spitzmaus oder gelegentlich auch ein Bügeleisen😊.

am Freitag, 04. März 2022, 17:00 Uhr ONLINE, Bitte meldet Euch an, einfach über: krokoseum@francke-halle.de – dann bekommt Ihr einen Link 🙂

Was bedeutet eigentlich Frühlingsanfang, wann findet dieser statt und welche Sterne sind in den nächsten Tagen am Himmel zu sehen? Auf diese Fragen gibt´s in der SternGuckerZeit im März die richtigen Antworten. Die ASTROlinos und ihr Betreuer/innen-Team führen über online über den Sternhimmel. Dabei können alle Sternguckerinnen und Sterngucker auch erfahren, was der Löwe am Himmel zu suchen hat.

Bereits vor einigen Tagen ist das neue James-Webb-Teleskop an seinem Parkplatz, 1,5 Millionen Kilometer entfernt von der Erde, angekommen. Bisher ist alles gut gegangen – was gar nicht so einfach war! Schließlich musste sich das Teleskop in einer Abfolge von ganz vielen riskanten Prozessen entfalten. Allein der Hitzeschild hat die Größe eines Tennisplatzes und der Durchmesser des Primärspiegels beträgt 6,50 Meter. Auch das Gewicht kann sich sehen lassen: So wiegt das Teleskop ungefähr so viel wie ein großer Elefant. Im Vergleich zur gesamten Rakete, welche das James-Webb-Teleskop ins All gebracht, ist dies allerdings gar nicht so viel. Die ersten Aufnahmen sollen mit dem Weltraumteleskop im Sommer gemacht werden.

Am vergangenen ersten Weihnachtsfeiertag ist ein besonderes Teleskop ins All gestartet. Es heißt James-Webb-Weltraumteleskop und ist der Nachfolger wichtiger und bekannter Weltraumteleskope wie „Hubble“ und „Spitzer“. Das Weltraumteleskop soll große Aufgaben bewältigen. So soll das neue Superauge im All weiter und tiefer in den Weltraum blicken, als es bisher möglich war. Der Blick zurück zum Urknall und die Erkundung ferner Planetensysteme stehen auf dem Programm.

In der SternGuckerZeit schauen wir uns das James-Webb-Weltraumteleskop genauer an. Natürlich gibt es zudem viele ASTROlino-Sterngucker-Tipps und es werden alle Kinderfragen zum Weltraum beantwortet.

Die „SternGuckerZeit für Alle“ findet am 7. Januar 2022 um 17 Uhr ONLINE über das Krokoseum statt.

Bitte meldet Euch an über: krokoseum@francke-halle.de

Mit dem Mondkalender 2022 weißt Du immer, welche Mondphase aktuell am Himmel zu sehen ist. Außerdem zeigt der Mondkalender an, an welchen Tagen im Jahr 2022 Finsternisse zu beobachten sind.

Ab November 2021 wird Matthias Maurer für ein halbes Jahr auf der Internationalen Raumstation leben und arbeiten. Welche Aufgaben stehen dem Astronauten bevor? Wie wird man auf die Schwerelosigkeit im Weltall vorbereitet und was macht man bei einem Außenbordeinsatz? Wir beantworten euch eure Fragen rund um Menschen im Weltraum.

Besucht uns am Freitag, den 1. Oktober um 17 Uhr zur ASTROlino – SternGuckerZeit im Krokoseum.