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Am Donnerstag, den 10. Juni 2021, kann man nach sechs Jahren über Halle und ganz Deutschland wieder eine Sonnenfinsternis erleben. Dabei wird die Sonne teilweise vom Mond verdunkelt werden.

Sonnenfinsternisse sind sehr seltene Phänomene. Das liegt daran, dass nicht bei jedem monatlichen Neumond der Mond direkt zwischen Erde und Sonne steht. Die Mondbahn ist leicht geneigt und unser treuer Begleiter zieht meistens oberhalb oder unterhalb der Sonne hindurch. Der Mondschatten verpasst so meist die Erde.

Zudem ist der Mondschatten recht klein. Der Kernschatten bei einer totalen Sonnenfinsternis wird nicht breiter als 200 km im Durchmesser. Je weiter der Mond dann noch von der Erde entfernt ist, desto kleiner wird sein Schatten auf der Erde. Manchmal erreicht der Kernschatten die Erde dann gar nicht mehr und der Mond schafft es nicht, die Sonne komplett zu bedecken. Es bleibt dann ein leuchtender Ring um den Mondschatten – eine ringförmige Sonnenfinsternis entsteht. So auch am 10. Juni 2021. Die ringförmige Sonnenfinsternis wird beispielsweise im hohen Norden von Grönland aus zu sehen sein.

Über Halle hingegen wird der Feuerring nicht sichtbar sein und die Sonne nur „angeknabbert“ werden, so dass das Ereignis ohne Hilfsmittel hier nicht wahrnehmbar sein wird.

Wer geeignete Beobachtungsmittel, wie eine Sonnensichtbrille hat oder sich eine kleine Lochkamera selber baut, kann die teilweise Sonnenfinsternis zwischen 11:34 und 13.37 Uhr über Halle beobachten. Die maximale Bedeckung von 12% wird gegen 12:34 Uhr erreicht werden.

Die Sonne darf nur mit geeignetem Schutz beobachtet werden. Andernfalls drohen Augenschäden, in extremen Fällen kann es zur Erblindung kommen.

Wer keine Hilfsmittel zur Verfügung hat oder einen wolkenbedekten Himmel, kann das Ereignis auch live im Internet verfolgen.

Mitglieder der Gesellschaft für astronomische Bildung in Halle beobachten die Sonnenfinsternis mit ihren Sonnenteleskopen und übertragen die Bilder für uns im Internet. Der Blick durch die Teleskope ist am Donnerstag zur Sonnenfinsternis frei:

Schaue durch Sonnenteleskop 1.

Oder wirf einen Blick durch Sonnenteleskop 2.

Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien streamt das Ereignis ab 11:15 Uhr mit Bildern aus 17 beteiligten Planetarien, Sternwarten und Science Centern live auf dem Youtube-Kanal der Stiftung Planetarium Berlin. Neben kommentierten Livebildern der Sonne aus verschiedenen Regionen Deutschlands und der Schweiz erwartet die Zuschauer Wissenswertes, Bilder und Animationen rund um die Sonnenfinsternis, virtuelle Flüge zur Sonne und Tipps und Tricks zur sicheren Sonnenbeobachtung.  Außerdem wird es interaktiv: Experten von Hochschulen und Instituten in Berlin, Freiburg, Göttingen und Potsdam antworten live auf Fragen der Zuschauer, die per Chat gestellt werden können.

Hier kommt ihr zum Livestream.

Am Freitag, den 4. Juni um 17 Uhr laden wir zur SternGuckerZeit Online ein. Schaut zusammen mit den ASTROlinos und dem Krokoseum, was es mit der kommenden Sonnenfinsternis über Halle auf sich hat. Lange mussten wir warten! Vor sechs Jahren ereignete sich zuletzt eine teilweise Sonnfinsternis über Halle. Jetzt, am 10. Juni, werden wir erneut die Chance bekommen, dieses seltene Himmelsschauspiel zu erleben.

Seid dabei und meldet euch unter dem folgenden link an:

krokoseum@francke-halle.de

Zum Kindertag wünschen die ASTROlinos allen Kindern und Familien viel Spaß und Freude!

Wir haben für euch ein kleines Weltraum-Labyrinth gestaltet – ihr findet es hier bei unseren Arbeitsmaterialien. Versucht den Weltraumbewohnern zu helfen und zu ihren Planeten zurückzufinden😉

Ein glitzernd schimmerndes Band ist in klaren Nächten besonders gut über dunklen Orten am Himmel zu sehen. Es ist unsere Milchstraße. Doch was ist die Milchstraße wirklich? In der ASTROlino-SternGuckerZeit ONLINE mit dem #Krokoseum gibt‘s die Antwort. Zur Online-Veranstaltung könnt ihr euch über krokoseum@francke-halle.de anmelden.

Bildquelle: NASA/JPL-Caltech/ASU

Am 11. April soll der kleine Mars-Helikopter „Ingenuity“ erstmalig in der dünnen Marsluft aufsteigen und zunächst für dreißig Sekunden in bis zu drei Metern über der Marsoberfläche schweben. Läuft alles glatt, wird einmal wieder Raumfahrtgeschichte geschrieben. Da die Anziehungskraft des Mars und die Dichte der Atmosphäre ganz anders sind als jene auf der Erde, stellt ein Flug eine große Herausforderung dar.

Erfolgreiche Landung auf dem Mars! Der Marsroboter Percy ist mit seiner Freundin Ginny sicher auf dem Mars gelandet. Gleich nach der Landung wurden erste Bilder zur Erde gesendet. In der SternGuckerZeit schauen wir uns die neusten Marsfotos an und verraten, welche Abendteuer auf die beiden Roboter noch warten.

Für die Anmeldung und einen Zugang zur Online-Veranstaltung einfach eine E-Mail an unseren Veranstaltungspartner das Krokoseum schreiben: krokoseum@francke-halle.de

Mehr über die ASTROlinos erfahren: www.astrolinos.de

Die wechselnden Lichtgestalten des Mondes machen den Erdbegleiter immer wieder zu einem attraktiven Fotoobjekt. Mit einfachen Kameras oder Smartphones gelingen heute bereits Fotos, welche zu kleinen Spaziergängen auf dem Mond einladen. Gebirge, Krater und Mondmeere sind gut zu fotografieren. Ein Teleskop in Kombination mit einer Kamera macht weitere Details sichtbar. Die folgenden Bilder entstanden in den letzten wolkenfreien Tagen.

Erst vor wenigen Tagen ist der Marsrover Perseverance auf dem roten Planeten Mars gelandet. Schon bald nach der erfolgreichen Landung erhalten wir aus mehr als 200 Millionen Kilometern Entfernung tolle Bilder, wie das erste Landschaftsfoto in Farbe. Das Bild wurde von den Hazard-Cameras, welche sich an der Unterseite des Rovers befinden, aufgenommen und zur Erde geschickt.

Bildquelle: NASA/JPL-Caltech

Wie der Marsrover aussieht, zeigt ein interaktives 3D-Modell.

In der SternGuckerZeit, am 5. Februar um 17 Uhr geht es um ein beliebtes Hilfsmittel, welches man für die Beobachtung von Sternen und anderen Himmelsobjekten einsetzt – das Fernrohr. Vielleicht konntet ihr schon einmal durch ein Fernrohr blicken oder habt ein Fernrohr sogar zuhause? Wenn nicht, kein Problem😉 Wir schauen uns an, wie so ein Fernrohr überhaupt aussieht, wie es aufgebaut wird und was man mit und ohne Fernrohr am Sternhimmel alles sehen kann.

Für die Anmeldung und einen Zugang zur Online-Veranstaltung einfach eine E-Mail an unseren Veranstaltungspartner das Krokoseum schreiben: krokoseum@francke-halle.de

Mehr über die ASTROlinos erfahren: www.astrolinos.de

Unter dem Motto „Mein Ticket ins All“ haben wir in der letzten ASTROlino-SternGuckerZeit auf das neue Jahr 2021 geschaut. Tatsächlich gibt es viele Raumfahrtmissionen in diesem Jahr:

> Im Februar kommt eine amerikanische Marssonde Perseverance dort an und hat sogar einen Mars-Helikopter im Gepäck. Die Landung ist für den 18. Februar vorgesehen. Für April ist außerdem die Landung eines chinesisches Landers geplant und auch eine arabische Sonde ist auf dem Weg.

> Wir haben dieses Jahr außerdem einen 60. Geburtstag zu feiern. Das Geburtstagskind ist die bemannte Raumfahrt selbst, denn am 12. April 1961 startete Juri Gagarin als erster Mensch ins Weltall.

Bildquelle: I. Schlesier

> Im Herbst 2021 soll mit Matthias Maurer wieder ein deutscher Astronaut zur Internationalen Raumstation (ISS) aufbrechen, um dort für ein halbes Jahr zu leben und zu forschen. Planmäßig soll der ESA-Astronaut mit einem modernen Space X – Raumschiff zur ISS fliegen.

ESA-Astronaut Matthias Maurer, Bildquelle: ESA

> Apropos Internationale Raumstation: Mitte bis Ende Januar ist die ISS am Abend fast täglich toll und besonders hell zu sehen. Aber immer nur für einige Minuten, daher haben wir euch die Zeiten hier zusammengefasst. Unser besonderer Tipp ist der Überflug am 25. Januar, denn dann fliegt die ISS scheinbar nah an Mond und Mars vorbei (wie die folgende Sternkarte zeigt).

Bildquelle: https://heavens-above.com

Für weitere Sichtbarkeiten der Internationalen Raumstation, einfach HIER klicken.

Neben den vielen spannenden Raumfahrtereignissen gibt es auch am Himmel einige Ereignisse zu erleben:
> Am 10. Juni findet eine Sonnenfinsternis statt. In nördlichen Gefilden der Erde ist sie als ringförmige Finsternis zu beobachten. Über Halle schiebt sich der Mond aber nur zu einem sehr geringen Teil vor die Sonne. Etwa 12 Prozent der Sonne werden vom Mond bedeckt. Mit geeigneten Hilfsmitteln – vor allem mit den richtigen Schutzfiltern – ist das Ereignis bei hoffentlich gutem Wetter prima zu erkennen.

Der Verlauf der teilweisen Sonnenfinsternis über Halle (Saale).
Bildquelle: https://heavens-above.com

> Aktuell steht noch der Mars hoch am Firmament. Er fällt weiterhin durch sein auffällig rotes Licht auf. Die beiden Riesenplaneten Jupiter und Saturn stehen aktuell sehr tief am Horizont und sind nicht mehr gut zu sehen.

> Ebenso steht der Große Wagen im Winter tief am Himmel. Es lohnt sich seine Stellung am Abendhimmel über das Jahr hinweg zu verfolgen – Ihr werdet dabei merken, dass er nie untergehen wird, wie auch der Kleine Wagen oder das Himmels-W. Es sind zirkumpolare Sternfiguren. Anders dagegen das Sternbild Orion. Der Himmelsjäger mit seinen drei auffälligen Gürtelsternen ist ein Wintersternbild, wird aber im Sommer nicht zu sehen sein.

Die für die jeweilige Jahreszeit besonderen Sternbilder werden wir uns in den nächsten SternGuckerZeiten anschauen.