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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

In den letzten Tagen war immer wieder die Rede vom Kometen C/2022 E3 (ZTF), der mit einem Fernglas am Sternhimmel zu sehen sein soll. Obendrein ist kürzlich ein Asteroid knapp an der Erde vorbeigeflogen. Was sind Asteroiden und Kometen eigentlich? Wo kommen sie her und kann man sie am Nachthimmel mit eigenen Augen sehen? In der SternGuckerZeit gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Ihr habt selber Fragen zum Weltraum? Dann bringt diese Fragen mit zur SternGuckerZeit.

Die SternGuckerZeit ist eine Familienveranstaltung der ASTROlinos und findet um 17 Uhr im Krokoseum der Franckeschen Stiftungen statt:

Kinderkreativzentrum Krokoseum, Franckeplatz 1, 06110 Halle (Saale)

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… wünscht das ASTROlino-Team allen kleinen und großen Sternguckern. Auch im neuen Jahr gibt es viel am Sternhimmel zu entdecken. Die ASTROlinos halten Euch auf dem Laufenden.

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Der Sternhimmel zu Heiligabend hat in diesem Jahr so viel zu bieten. Viele Dinge, die du in den letzten Tagen kennengelernt hast, kannst du am Sternhimmel zu Weihnachten wiederfinden. Vom Ringplaneten Saturn, über den Jupiter bis zum Mars. Auch das Sternbild Orion steht nachts hoch am Himmel und vielleicht entdeckst du eine Sternschnuppe. Der Mond macht zwar eine Pause, aber dafür kannst du vielleicht die Milchstraße sehen. Und wer weiß, manchmal tauchen am Sternhimmel Phänomene auf, an die man vorab gar nicht gedacht hätte 😊

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Der Sternhaufen der Plejaden ist im Winter besonders gut zu sehen. Die Sterne sind mit einem alter von etwa 100 Millionen Jahren sehr jung. Ihr Leuchten ist daher leicht bläulich. Schon die Menschen der Bronzezeit schienen diesen besonderen Sternhaufen zu beobachten. Er ist auf der Himmelscheibe von Nebra abgebildet.

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Jupiter ist der größte Planet im Sonnensystem. Er ist am Abendhimmel mit bloßem Auge als heller Punkt zu sehen. Heute Abend steht Jupiter dicht beim Mond und lässt sich dadurch besonders gut finden. Mit einem kleinen Teleskop kann man die vier Galileischen Monde, die sich um den Jupiter bewegen, beobachten.

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Ein Foto von der partiellen Sonnenfinsternis im Juni 2021. Bildquelle: D. Schlesier

Am 25. Oktober 2022 ist eine teilweise Sonnenfinsternis zu erleben. Dann wird sich unser Mond zwischen Erde und Sonne befinden und sein Schatten wird Teile Europas treffen – auch Halle.

Die Finsternis darf nur mit geeignetem Schutz beobachtet werden. Andernfalls drohen nachhaltige Schäden der Augen bis hin zur Erblindung.

Wer geeignete Beobachtungsmittel, wie eine spezielle Sonnenfinsternisbrille hat oder sich eine kleine Lochkamera selber baut, kann die teilweise Sonnenfinsternis zwischen 11:10 und 13.17 Uhr über Halle beobachten können. Die maximale Bedeckung von etwa 29% wird gegen 12:12 Uhr erreicht werden.

Erleben könnt ihr dieses Ereignis ab 10.30 Uhr auf dem Vorplatz des neuen Planetariums. Hier könnt ihr die teilweise Sonnenfinsternis Kind- und familiengerecht durch spezielle Sonnenfernrohre beobachten. Das Planetarium Halle bietet viele spannende Infos rund um das Himmelsereignis, die Beobachtung wird von der Gesellschaft für astronomische Bildung e.V. (GAB) und mit den ASTROlinos, der Kinder- und Jugendarbeitsgruppe der GAB begleitet.

Eine Sonnensichtbrille (Finsternisbrille) für eine sichere Beobachtung der Sonnenfinsternis, Bildquelle: Baader

Sonnenfinsternisse sind seltene Naturschauspiele, insbesondere wenn man sich die Häufigkeit für ein und denselben Ort anschaut. Eine Sonnenfinsternis kann nur bei Neumond entstehen, aber nicht bei jedem Neumond. Der Mond bewegt sich in etwa einem Monat einmal um die Erde und durchläuft dabei auch einmal die Neumondphase. Da die Bahnebenen von Erde und Mond aber gegeneinander geneigt sind, trifft es selten zu, dass Sonne, Mond und Erde genau auf einer Achse liegen und der Mondschatten die Erde treffen kann. In den meisten Monaten verfehlt der Schatten des Mondes somit unsere Erde.

Eine Sonnenfinsternis ereignet sich bei Neumond nur dann, wenn die Sonne, die Erde und der Mond in einer Linie stehen. Durch die unterschiedliche Neigung von Erd- und Mondbahn, geschieht dies allerdings nicht jeden Monat.

Zudem ist der Mondschatten recht klein, im Kernschattenbereich, dort wo die Sonnenfinsternis total zu sehen ist, bedeckt er eine Fläche von maximal 273 Kilometer Durchmesser. Das entspricht in etwa der Entfernung zwischen Halle und Hamburg. Selbst wenn in Deutschland eine totale Sonnenfinsternis stattfinden würde, so könnte man sie nicht an allen Orten in Deutschland zugleich in ihrer Totalitätsphase beobachten.

Die nächste totale Sonnenfinsternis wird in Süddeutschland im Jahr 2081 zu sehen sein – die nächste totale Sonnenfinsternis über Halle lässt noch auf sich warten und findet am 7. Oktober 2135 statt.

Für alle, die sich eine Lochkamera bauen möchten, gibt es hier ein kleine Bastelanleitung:

Eine Möglichkeit die Sonnenfinsternis sicher zu beobachten, ist mittels Lochkamera. Eine Lochkamera kann man sich mit einer schuhkartongroßen Box und Butterbrotpapier recht einfach selber bauen. Eine Seite der Box wird dabei gegen das Butterbrotpapier, welches später die Projektionsfläche darstellt, ausgetauscht. In die gegenüberliegende Wand der Box wird ein sehr kleines Loch gebohrt. Das Loch wird bei der Beobachtung auf die Sonne gerichtet. Die Beobachtung findet auf der Butterbrotpapier-Projektionsfläche statt. So sieht man bei der Lochkamera nicht direkt in die Sonne, sondern kann das Ereignis sicher auf der Projektionsfläche beobachten.

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In unserer SternGuckerZeit für Alle am Freitag, 7. Oktober um 17 Uhr im Krokoseum der Franckeschen Stiftungen zeigen wir Euch, wie man die teilweise Sonnenfinsternis am 25.10. gefahrlos und gut beobachten kann. Da man NICHT einfach so in die Sonne schauen kann, ist es wichtig zu wissen, wie eine Sonnenbeobachtung richtig funktioniert. Außerdem erklären wir, wie dieses nicht alltägliche Himmelsschauspiel zustande kommt.

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Bildrechte: MDR/M. Schuntermann

Es gilt wieder einmal Daumen drücken für eine Weltraummission! Am 29. August soll nämlich die Artemis-Mission starten. Sie hat das Ziel, endlich wieder Menschen auf den Mond zu bringen. Mit Artemis 1 gibt es zunächst einen noch unbemannten Testflug, bei dem alle wichtigen Systeme geprüft werden sollen, ehe sich spätere bemannte Flüge anschließen werden.

MDR WISSEN und die Stiftung Planetarium Berlin begleiten dieses historische Ereignis gemeinsam. Ab 13.45 Uhr melden sich Kristin Linde von der Stiftung Planetarium Berlin und Karsten Möbius von MDR WISSEN per Livestream auf mdr-wissen.de und dem Youtube-Kanal der Stiftung Planetarium Berlin und des MDR. Neben kommentierten Livebildern zum Start der Mondrakete erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer Wissenswertes rund um die „Artemis“-Missionen, Interviews mit Expertinnen und Experten sowie Einblicke in die künftigen Pläne auf dem Mond.

Wenn alles gut läuft, hebt die Mega-Mondrakete SLS um 14.33 Uhr deutscher Zeit ab. Das Startfenster ist dann für zwei Stunden geöffnet. So lange läuft der Stream. Falls doch etwas dazwischenkommt, beginnt das Spiel am 2. September um 18 Uhr von vorn.

Hier ist der Start live zu sehen:
https://www.youtube.com/mdr
https://www.youtube.com/stiftungplanetariumberlin

Den Stream und weitere Schwerpunkte zum Thema gibt es außerdem auf mdr.de/weltraum und auf ardalpha.de, dem gemeinsamen Bildungs- und Wissensportal der ARD.

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Wenn man an einem sehr dunklen Ort nachts den Sternhimmel beobachtet, kann man sie das ganze Jahr über sehen – Sternschnuppen – im Moment sind es besonders viele!

Ein heller Streifen schießt über den Himmel, manchmal sieht man ihn bloß aus dem Augenwinkel. Überall am Himmel können sie plötzlich aufblitzen. Und so plötzlich, wie sie auftauchen, sind sie auch schon wieder verschwunden.

Die wunderschönen Leuchterscheinungen werden auch Meteore genannt und entstehen durch kleine Sandkörnchen und Staubteilchen aus dem All, die unsere Erde auf ihrer Reise einsammelt. Da die Erde im All sehr schnell unterwegs ist, treffen die Sandkörnchen mit einem hohen Tempo auf die Lufthülle der Erde, so schnell, dass sie eine Leuchtspur in der Luft hinterlassen. Die können wir sehen – nur für einen kurzen Moment – gerade genug Zeit, um an einen kleinen Wunsch zu denken.

Wer es verpasst hat sich etwas zu wünschen, wartet einfach auf die nächste Sternschnuppe. Du brauchst dir auch keine Sorgen machen, dass die Sternschnuppen irgendwann ausgehen. Der Vorrat an Sandkörnchen im All ist schier unermesslich – so leer, wie wir uns den Weltraum manchmal vorstellen, ist er gar nicht.

Besonders viele Sandkörnchen findet man dort, wo Kometen vorbeigeflogen sind. Werden Kometen von der Sonne erwärmt, lösen sich von ihrer Oberfläche Gas, Staub und jede Menge neuer Sandkörnchen. Auf ihrem Weg durchs Sonnensystem hinterlassen Kometen richtige Sandkörnchen-Straßen.

Jetzt gerade durchquert unsere Erde eine dieser Straßen. Der Komet 109P/Swift-Tuttle hat sie dort hinterlassen. Dadurch bekommen wir mehr Sternschnuppen zu sehen als gewöhnlich. Die Sternschnuppen, die man zurzeit beobachten kann, werden auch Perseiden genannt, da es von der Erde so aussieht, als kämen sie aus der Richtung des Sternbilds Perseus geflogen.

Die meisten Sternschnuppen sind voraussichtlich in der Nacht vom 12. auf den 13. August zu sehen. Aber auch an den anderen Tagen lohnt sich der Blick zum Himmel. Dabei ist es nicht nötig, in eine bestimmte Richtung oder gar durch ein Fernrohr zu schauen. Einfacher ist es, den gesamten Himmel von einer gemütlichen Picknickdecke aus im Blick zu haben.

Wir wünschen allen Kindern und Familien Sternschnuppen-reiche Nächte!

 

 

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Es ist gar nicht so lange her, da wurde das erste Foto „unseres“ Schwarzen Loches präsentiert. Mit „unser“ ist gemeint, dass sich das Schwarze Loch in unserer Galaxis befindet. Unsere Galaxis ist eine große Sterneninsel im Weltraum mit mehr als 200 Milliarden Sternen. Die Sonne gehört auch dazu und bewegt sich in vielen Millionen Jahren um das Zentrum der Galaxis und mit ihr auch die Erde, auf der wir ja leben.

Im besagten Zentrum unserer Galaxis befindet sich ein Schwarzes Loch, das durch seine Masse für Aufsehen sorgt. Es hat soviel Masse wie 4 Millionen Sonnen. Trotzdem konnte man das Schwarze Loch bisher nicht sehen. Denn selbst das schnelle Licht kann seiner Anziehungskraft nicht entkommen. Jetzt haben es die Forscherinnen und Forscher dennoch geschafft, ein Bild eines hellen Strahlenrings des Schwarzen Lochs zu machen.

In der ASTROlino-SternGuckerZeit für Alle am 5. August um 17 Uhr im Krokoseum und bei unseren Treffen nach der Sommerpause ab dem 26. August, erfahren die Kinder, wo es noch Schwarze Löcher gibt, wie Schwarze Löcher entstehen und ob wir zu dem ein oder anderen Schwarzen Loch fliegen können.

Bildquelle: Ute Kraus, Physikdidaktik, Universität Hildesheim, Milchstraßenpanorama im Hintergrund: Axel Mellinger

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